Während die weiterführenden Schulen (Sekundarstufe 1+2), bei denen eine bilinguale Ausbildung angeboten wird, im Oberrheingebiet zahlreich und vielfältig sind, gibt es nur wenige bilinguale Bachelor-Studiengänge und keine bilingualen Vorbereitungsklassen, die auch zur Auswahl vieler Ingenieur-Fachrichtungen führen.
Außerdem ist das Oberrheingebiet mit der Herausforderung des Fachkräftemangels an Ingenieuren, insb. an zweisprachigen und bikulturellen Ingenieuren, konfrontiert, was die Gebietskörperschaften und Unternehmen als einen der wichtigsten Wachstums- u. Überlebensfaktoren ansehen.
Die Internationalisierung der Ingenieur-Studiengänge stellt heute eine entscheidende strategische Orientierung für die Hochschulen des Oberrheingebiets dar. Das ist in vieler Hinsicht (Ausbildung, Praktika, Sommerschule) der Fall, weil Ziel der Hochschulen ist, ein vielfältiges Studienangebot zu gewährleisten, im Rahmen des Wettbewerbs zwischen regionalen Hochschulgruppierungen und des demographischen Wandels (Rückgang der Abiturientenzahl im Oberrheingebiet).
Das Interessepotential sehr unterschiedlicher Akteure (Gebietskörperschaften, Metropolregion Oberrhein, Unternehmen, Sekundarschulen oder Hochschulen, IHK) ist sehr groß für ein solches Projekt.
Der Oberrhein ist durch seine renommierten Hochschulen in den jeweiligen Ländern anerkannt. Die Universität Karlsruhe gehört in Forschung und Lehre zu den besten deutschen Hochschulen und wurde im Rahmen der Förderlinie „Zukunftskonzepte“ der Exzellenzinitiative als eine der drei ersten Hochschulen 2006 ausgewählt. Im aktuellen Hochschulranking belegen die Hochschulen Karlsruhe und Offenburg bundesweit Spitzenplätze. In- und ausländische Hochschul-experten haben der Fachhochschule Nordwestschweiz ein hohes Maß an Professionalität und einen hohen Qualitätsstandard bescheinigt. Das INSA de Strasbourg liegt regelmäßig auf dem 7. Platz im Ranking der Ingenieurschulen mit Vorbereitungsklassen.
©2009 Deutschinsa | Impressum | Kontakt und Informationen | Realisiert von : unicrea.fr
Dieses Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert
Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
EFRE Der Oberrhein wächst zusammen, mit jedem Projekt